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Kultursterben: Karlsruhe baut Kultur ab, um Geld einzusparen

26. April 2026 durch
Karlsruher seriöse Nachrichten

Karlsruhe (ksn): Karlsruhe, die Stadt der Sparmaßnahmen, wurde am 29. Oktober 2025 symbolisch beerdigt. Damit wollte man auf das Aussterben der Kultur in der Residenzstadt hinweisen.

Nun steht ein weiterer Schock an: die Schwarzwaldhalle, Heimat des berühmten Knock-Out-Festivals, soll abgerissen werden! Die Karlsruher Metal-Welt, insbesondere deren Oberhaupt, die Folk-Rock/Metal-Band Saltatio Mortis, ist schockiert.

"Es darf doch nicht wahr sein! Das ist die Halle, in der jährlich das größte Metal-Festival der Region abgehalten wird, die muss solange stehen bleiben, wie wir noch nicht darin gespielt haben!"

so Alea alias Jörg Roth (48), Sänger der Band.

Eine Nachfrage bei dem Veranstalter des Festivals, Bottom Row, ergab folgendes:

"Gleich vorweg: wir hatten gute Gespräche mit der Stadt Karlsruhe. Allerdings war für die das erste - und einzige - Argument, dass man sich diese Halle nicht mehr leisten könne."

Logisch: wer sich mehrere, überaus sinnvolle Bauprojekte, wie das badische Staatstheater oder den unlogischsten Kreisverkehr Deutschlands, leisten kann, der muss sparen.

Wir als KSN haben da nicht lange gefackelt und den Oberbürgermeister, Dr. Frank Mentrup (60), selbst dazu befragt, was nun mit dem Grundstück passieren soll. Laut seiner Aussage soll dort Deutschlands größtes Kegelzentrum mit 10 Stockwerken und 50 Bowlingbahnen entstehen, dazu soll unterirdisch dann noch eine Straßenbahnstation eingerichtet werden.

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