Zum Inhalt springen

Um politisch ausgewogen zu bleiben: Karlsruhe verkauft Oberreut an Pforzheim

23. Juni 2026 durch
redaktion@karlsruherserioesenachrichten.de

Karlsruhe (ksn): am 22.06.2026 war es soweit: der Stadtrat beschloss einstimmig den Verkauf von dem Stadtteil Oberreut an den Stadtkreis Pforzheim.

Der Hintergrund zu solch einem Völkerverrat wird durch den Finanzausschuss der Stadt wie folgt erklärt: Oberreut ist sowohl der (an dem Einkommen pro Person gemessen) ärmste und politisch gesehen rechteste Stadtteil der Beamtenstadt am Rhein; hier erreichen Parteien wie die AfD teils bis zu 37 %.

René-Marco von Badenberg (37), Lokalpolitiker der AfD, meint dazu:

"Ja natürlich haben wir uns in der Sitzung dagegen ausgesprochen! Und nein, es liegt nicht daran, dass uns dann lokal wichtige Prozente weg brechen, auf Landesebene hat uns das ja auch bei der letzten Wahl nicht geschadet. Aber in Oberreut sitzen urdeutsche Menschen, denen wir helfen wollen!"

Am 22.06. um 12:30 Uhr war es dann soweit: tausende Menschen versammelten sich auf dem Marktplatz, wo die Kaufurkunde unterzeichnet werden sollte.

Der amtierende Oberbürgermeister Frank Mentrup (61) eröffnete diesen Festakt mit den folgenden Worten:

"Als wir letztes Jahr bei der Bundestagswahl festgestellt hatten, wie viele tatsächlich in Oberreut die AfD gewählt haben, haben wir uns beraten - und nein damit meinte ich gaaaanz gewiss nicht SPD-intern - Oberreut an Pforzheim zu verkaufen, hehehehehehe!"

sagte er und schaute zu seinem Pforzheimer Kollegen, dem CDU-Politiker Peter Boch (46).

Dieser runzelte nur die Stirn und sagte genervt:

"Sei einfach ruhig, Frank! Im Gegensatz zur SPD hat meine Partei nie mit den Nazis zusammengearbeitet! So, und jetzt gib mir endlich den scheiß Vertrag!"

Und da wurde er auch schon unterschrieben: der Kaufvertrag, mit dem ab sofort Oberreut als einziges Exklave und Stadtteil Pforzheims mit einziger direkter Anbindung an Karlsruhe, Straßenbahn und ohne Anbindung an seine neue Kernstadt weiter besteht. Wir sagen: alles Gute für die Zukunft!

Diesen Beitrag teilen